Das Axialpressverfahren ist das bewährte Standardverfahren für einfache bis mittlere Bauteilgeometrien in hohen Stückzahlen. Presskräfte von 30 bis 8.000 kN, höchste Prozessstabilität und wirtschaftliche Großserienfertigung machen es zur ersten Wahl für Zahnräder, Lager, Nocken und Funktionsbauteile, die in Millionenserie gefertigt werden müssen.
Der Metallpulverspritzguss (MIM) erschließt Geometrien, die mit dem Axialpressverfahren nicht realisierbar sind: Hinterschnitte, Gewinde, dünne Wandstärken ab 0,4 mm und dreidimensionale Freiformflächen – direkt aus dem Prozess, ohne aufwendige Nachbearbeitung. MIM-Bauteile erreichen im Serienprozess Dichten von mindestens 96 % und mehr sowie mechanische Eigenschaften, die mit Schmiedeteilen vergleichbar sind.