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Blogbeitrag

CFC als Schlüssel für effizientere und wirtschaftlichere Hochtemperaturprozesse

Lesezeit: 2 Minute(n)
Datum: 30. März 2026
Maschinenbau

Chargiergestelle im Vergleich: Warum CFC im Hochtemperaturprozess überzeugt

In Hochtemperaturprozessen wie dem Hart- und Hochvakuumlöten entscheiden Details über Wirtschaftlichkeit und Effizienz. Ein oft unterschätzter Faktor: das Gestellmaterial. Dieses Fallbeispiel zeigt, warum sich der Einsatz von kohlenstofffaserverstärktem Kohlenstoff (CFC) im Vergleich zu Stahl nicht nur technisch, sondern auch wirtschaftlich rechnet. 

Chargiergestelle im Vergleich: Warum CFC im Hochtemperaturprozess überzeugt

Ausgangssituation: Lötprozess bei 1.200 °C

Betrachtet wird ein Lötprozess bei 1.200 °C im Hochvakuum mit täglichem Drei-Schicht-Betrieb. 
Ein Zyklus dauert acht Stunden und gliedert sich in: 

  • Zwei Stunden Aufheizen 
  • Eineinhalb Stunden Haltephase 
  • Viereinhalb Stunden Abkühlen 

Bei 250 Betriebstagen ergibt das 750 Ofenzyklen pro Jahr – eine typische Belastung in industriellen Anwendungen. 

 Diagramm des Temperaturverlaufs beim Hartlöten mit Heizphase, Lötphase und Abkühlphase über die Zeit

Technische Gegenüberstellung: Stahl vs. CFC

Verglichen werden zwei Gestellvarianten mit sechs Chargierebenen:

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Ein visueller Vergleich zwischen einem typischen Stahlgestell (links) und einem CFC-Gestell von Schunk (rechts).

Energiebedarf: CFC spart deutlich beim Aufheizen

Die thermische Masse hat direkten Einfluss auf den Energieverbrauch beim Aufheizen. Die Berechnung zeigt: 

  • Stahlgestell: 
    125 kg × 0,50 kJ/(kg·K) × 1.180 K = 73.750 kJ ≈ 20,5 kWh 

  • CFC-Gestell: 
    28 kg × 0,71 kJ/(kg·K) × 1.180 K = 23.478 kJ ≈ 6,52 kWh 

Die Energieeinsparung pro Ofenfahrt liegt bei rund 14 kWh. 
Auf das Jahr gerechnet entspricht das 10.500 kWh weniger Energieverbrauch – oder rund 2.100 € Kostenvorteil, bei einem Strompreis von 0,20 €/kWh. 

 

Wirtschaftlichkeit: CFC amortisiert sich schneller

Trotz höherer Anschaffungskosten ist das CFC-Gestell langfristig wirtschaftlicher. Der Grund: längere Standzeiten und geringere Betriebskosten.

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Weitere Vorteile im Betrieb

Neben der Energie- und Kosteneffizienz bietet das CFC-Gestell zusätzliche Vorteile im Produktionsalltag: 

  • Kürzere Prozesszeiten durch schnelleres Auf- und Abkühlen 
  • Höhere Anlagenauslastung 
  • Einfacheres Handling dank geringem Gewicht 
  • Weniger Stillstand durch längere Lebensdauer 
  • Thermische Stabilität auch bei Temperaturen über 1.000 °C 

Fazit: Technologisch überlegen, wirtschaftlich sinnvoll

CFC-Gestelle bieten klare Vorteile gegenüber Stahl – vor allem bei energieintensiven Prozessen mit hoher Ofenauslastung. Wer heute auf CFC setzt, reduziert nicht nur den Energieverbrauch, sondern optimiert den gesamten Prozess – technisch wie wirtschaftlich. 

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