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Blogbeitrag

Kohlenstoffgraphit und Siliziumkarbid für maritime Dichtungssysteme

Lesezeit: 2 Minute(n)
Datum: 1. September 2026
Maschinenbau
Mobilität

Dichtungssysteme für anspruchsvolle Bedingungen auf See

Schottabdichtungen, Stevenrohrabdichtungen oder Dichtungen für U-Boote müssen über lange Zeit sicher funktionieren. Verschleiß, Temperatur und unterschiedliche Medien stellen dabei hohe Anforderungen an Material und Bauteil. 

Schunk unterstützt Hersteller maritimer Dichtungssysteme mit Werkstoffkompetenz und präzise gefertigten Dichtungsringen aus Kohlenstoffgraphit und Siliziumkarbid. Je nach Einsatz kommen unterschiedliche Materialqualitäten und Bauformen infrage. 

Dichtungssysteme für anspruchsvolle Bedingungen auf See

Was der Werkstoff leisten muss

Welcher Werkstoff für eine maritime Dichtungsanwendung geeignet ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Je nach Betriebsbedingungen spielen Verschleiß- und Medienbeständigkeit ebenso eine Rolle wie Festigkeit, Wärmeleitfähigkeit oder Temperaturbeständigkeit. Für Marine-Dichtungen setzt Schunk unter anderem auf Kohlenstoffgraphit und Siliziumkarbid. Innerhalb dieser Werkstoffgruppen stehen verschiedene Qualitäten mit unterschiedlichen technischen Eigenschaften zur Verfügung.

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Wenn ein Dichtungsring aus mehreren Teilen die bessere Lösung ist

Neben dem Material spielt die Bauform eine wichtige Rolle. Nicht jede Einbausituation erlaubt den Einsatz eines einteiligen Dichtungsrings. 

Für solche Fälle fertigt Schunk segmentierte Dichtungsringe. Die mehrteilige Ausführung eignet sich besonders für Einbausituationen, in denen ein einteiliger Ring nicht eingesetzt werden kann. 

Das Spektrum reicht von kleinen bis zu sehr großen Durchmessern sowie von Einzelanfertigungen bis zur Serienfertigung. Material und Ausführung lassen sich so passend zur jeweiligen Anwendung wählen. 

 Luftaufnahme eines LNG-Tankers an einem Terminal mit großen Lagertanks und Rohrleitungssystemen

Vom Rohstoff zum fertigen Dichtungsring

Technische Kennwerte allein machen noch keine leistungsfähige Komponente. Auch die Fertigungsqualität spielt eine wesentliche Rolle. 

Schunk verarbeitet Rohstoffe, die nach exakten Spezifikationen ausgewählt oder definiert behandelt werden. Die anschließenden Fertigungsprozesse folgen ebenfalls präzisen technischen Vorgaben. 

So entstehen Dichtungsringe aus Kohlenstoffgraphit und Siliziumkarbid, die auf hohe Verschleiß-, Temperatur- und Medienbeständigkeit sowie lange Standzeiten ausgelegt sind. Neben standardisierten Prozessen sind auch kundenspezifische Lösungen möglich. 

Für Schott-, Stevenrohr- und U-Boot-Dichtungen

Eine Stevenrohrabdichtung stellt andere Anforderungen als eine Schott- oder U-Boot-Dichtung. Auch Abmessungen und Montagesituation können sich deutlich unterscheiden. 

Je nach Anwendung stehen unterschiedliche Werkstoffqualitäten sowie einteilige und segmentierte Dichtungsringe zur Verfügung. Langlebige und wartungsarme Lösungen tragen dabei zu einer hohen Prozesssicherheit bei. 

Fazit: Material und Bauform gemeinsam betrachten

Bei maritimen Dichtungen müssen Materialeigenschaften, Bauform und Fertigungsqualität zusammenpassen. Kohlenstoffgraphit und Siliziumkarbid bieten unterschiedliche Eigenschaftsprofile, während einteilige und segmentierte Dichtungsringe verschiedene Einbausituationen abdecken. 

Schunk verbindet Werkstoffkompetenz mit präziser Fertigung – vom Einzelstück bis zur Serie und auch für kundenspezifische Lösungen. 

Interessiert an weiteren Informationen?

Hier finden Sie relevante Broschüren, technische Dokumente und weiterführende Informationen zu Dichtungsringen aus Kohlenstoffgraphit und Siliziumkarbid für maritime Anwendungen.

Erfahren Sie mehr über die Werkstoff- und Komponentenlösungen von Schunk Carbon Technology für Gleitringe, Dichtungsringe und Gleitlager unter anspruchsvollen Betriebsbedingungen.

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