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Pressemitteilung

Finanzminister Optendrenk und MdB Plum zu Besuch bei Schunk

Politiker informierten sich über Technologie und Wachstum am Standort Willich.
Lesezeit: 2 Minute(n)
Datum: 20. August 2025
Schunk Ingenieurkeramik sieht große Wachstumschancen in den Bereichen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie, Halbleiter und Raumfahrt.
Von links: Dr. Kirsten Reisen, Finanzminister Dr. Marcus Optendrenk, Dr. Martin Plum MdB, Dr. Lars Schnetter, Bürgermeister Christian Pakusch und Harald Arndt.
Finanzminister Optendrenk machte sich vor Ort ein Bild von der Leistungsfähigkeit der Hightech-Werkstoffe von Schunk.
Schunk Ingenieurkeramik sieht große Wachstumschancen in den Bereichen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie, Halbleiter und Raumfahrt.
Von links: Dr. Kirsten Reisen, Finanzminister Dr. Marcus Optendrenk, Dr. Martin Plum MdB, Dr. Lars Schnetter, Bürgermeister Christian Pakusch und Harald Arndt.

Am Montag besuchte Dr. Marcus Optendrenk, Finanzminister des Landes Nordrhein-Westfalen, gemeinsam mit MdB Dr. Martin Plum, MdL Guido Görtz und Bürgermeister Christian Pakusch den Standort von Schunk Ingenieurkeramik in Willich. Die Delegation informierte sich vor Ort über die Leistungsfähigkeit und Innovationskraft des Unternehmens. Dabei zeigten sich die Gäste besonders beeindruckt von den vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten des Hightech-Werkstoffs Siliziumcarbid (SiC), dem großen technologischen Knowhow von Schunk sowie den fortschrittlichen Ansätzen im Bereich Recycling von Siliziumkarbid und damit dem Aufbau von unabhängigen Lieferketten. Auch die Herausforderungen durch die hohen Energiepreise am Standort wurden offen angesprochen und diskutiert.

Kräftiges Wachstum in den vergangenen fünf Jahren

Schunk Ingenieurkeramik hat sich in den vergangenen fünf Jahren zu einem internationalen Kompetenzzentrum für technische Hochleistungskeramik entwickelt. Als Teil der Schunk Group steht der Standort für Präzision, Werkstoffkompetenz und Innovationskraft – insbesondere in Anwendungen für die Halbleiterindustrie, Raumfahrt, Verteidigung und Energieerzeugung. „Technische Keramik macht da weiter, wo andere Werkstoffe aufgeben“, bringt Dr. Lars Schnetter, Geschäftsführer von Schunk Ingenieurkeramik, die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten des Hightech-Werkstoffs auf den Punkt.

Seit 2020 wurden über 120 Millionen Euro in den Ausbau des Standorts Willich investiert. Die Produktionsfläche beträgt heute 10.000 m², das Gesamtareal umfasst 40.000 m². Die Zahl der Beschäftigten hat sich mehr als verdoppelt und liegt aktuell bei rund 500 Mitarbeitern, womit Schunk zum größten industriellen Arbeitgeber in Willich geworden ist. Ein technologischer Meilenstein war die Eröffnung einer neuen Produktionshalle für den 3D-Druck mit Siliziumcarbid im Oktober 2023 – eine der größten Einzelinvestitionen in der Geschichte von Schunk. Hier werden mit höchster Präzision insbesondere Komponenten für die Halbleiter und Space-Industrie gefertigt, was sich zu einem wichtigen Zukunftsgeschäft von Schunk entwickelt hat. Mit der Übernahme der ESK-SIC GmbH in Frechen Anfang 2025 kann zudem eine sichere und nachhaltige Wertschöpfungskette vom Rohstoff bis zum fertigen Bauteil in Deutschland realisiert werden.

„Es war hochinteressant, Schunk vor Ort kennenzulernen“, sagte MdB Plum. „Ich freue mich, dass wir mit Schunk im Kreis Viersen ein Hightech-Unternehmen haben, das mit seinen Technologien und Produkten gut für die Zukunft aufgestellt ist und gleichzeitig großen Wert auf heimische Wertschöpfungsketten legt.“

Austausch über weitere Wachstumschancen

„Ich danke allen Gästen herzlich für ihren Besuch und das große Interesse an unserem Unternehmen“, sagte Dr. Lars Schnetter, Geschäftsführer von Schunk Ingenieurkeramik. „Es freut mich sehr, dass die Kompetenz und das Engagement unseres Teams bei SIK und unsere Hightech-Produkte „made in NRW“ auch in der Politik ihre Resonanz finden. Der intensive Austausch über die weiteren Wachstumschancen in Nordrhein-Westfalen und in den Bereichen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie, Halbleiter und Raumfahrt war für uns besonders wertvoll.“