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Schunk schafft echten Mehrwert mit gezielter Analyse von Wartungsdaten

Schunk - The Power of Connection

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When trains are cancelled due to engineering works or damage, annoyance among the passengers and negative headlines are automatic. Yet these costly downtimes can often be avoided, says Daniel Pfeffer, responsible for current transmission systems at Schunk’s globally active business unit “Transit”. This technology company analyzes data from projects and maintenance work around the world in order to help prevent problems arising in the first place.

Wenn die Bahnen wegen Wartungsarbeiten oder Schäden ausfallen, sind der Unmut der Passagiere und negative Schlagzeilen vorprogrammiert. Dabei könnten die teuren Stillstände oftmals vermieden werden, sagt Daniel Pfeffer, verantwortlich für Stromübertragungssysteme der weltweit agierenden Geschäftseinheit Transit Systems bei Schunk. Das Technologieunternehmen analysiert die Daten aus weltweiten Projekten und Wartungen, um Probleme gar nicht erst entstehen zu lassen.

 

Herr Pfeffer, Schunk bietet Bahnbetreibern und OEMs Systeme und Bauteile auf Kohlenstoffbasis. Dazu gehören Stromabnehmer für Oberleitungen und Dritte-Schiene, Erdungskontakte, Spurkranzschmiersysteme, Fahrmotorbürsten und viele mehr. Was verraten diese Bauteile Ihnen und Ihren Kunden bei der Wartung?  

Daniel Pfeffer: Unsere Produkte sitzen direkt an der Oberleitung bzw. der Stromschiene oder den Radsätzen und damit an den zentralen Schnittstellen der Bahnen. Hier sind sie permanent einer mechanischen, elektrischen und umweltbedingten Belastung ausgesetzt. Das sorgt für systembedingten Verschleiß. Die regelmäßige Wartung bewahrt den Bahnbetreiber vor teuren Stillständen und sorgt so für exzellente Betriebssicherheit und Wirtschaftlichkeit. Gemeinsam mit unseren Kunden achten wir bei der Wartung unserer Kohlebürsten und Schleifleisten genau darauf, WIE sie verschleißen. Denn daran können wir ablesen, ob es entlang des Streckenverlaufs Probleme mit der Infrastruktur gibt, die korrigiert oder optimiert werden sollten. Wir tauschen also nicht einfach nur unsere Bauteile aus, sondern sorgen durch gezielte Wartung und Analyse dafür, dass sie den optimalen Lebenszyklus absolvieren.  

Wie gehen Sie dabei vor? Haben Sie ein Beispiel für uns?

Pfeffer: Neben der Analyse durch unseren Außendienst vor Ort geben wir unseren Kunden einen umfassenden Leitfaden an die Hand. Dort werden die verschiedenen Verschleißarten und mögliche Ursachen aufgezeigt. Das macht eine zielgerichtete Optimierung möglich. Ein Nahverkehrsbetreiber stellte beispielsweise einen überdurchschnittlich hohen Erdungsbürstenverschleiß fest. Teilweise gab es sogar Abplatzungen und Scheuerspuren. Bei genauerer Betrachtung der Daten konnten wir feststellen, dass durch unrunde Räder und marode Gleise die Vibration auf der Strecke besonders hoch und damit die mechanische Belastung der Bauteile höher war als üblich. Das regelmäßigere Nachdrehen der Radprofile hatte also direkten Einfluss auf eine Reduzierung des Verschleißes bei unseren Erdungsbürsten – und vermutlich auch auf weitere Systeme im Bereich des Fahrwerks.

Ungeplanten Stillstand zu vermeiden, ist eine der größten Herausforderungen. Wie trägt Schunk dazu bei?

Pfeffer: Das ist richtig. Deshalb wollen wir auch schon in den vorbereitenden Gesprächen auf mögliche Probleme hinweisen, um diese gar nicht erst entstehen zu lassen. Durch die Vernetzung mit unseren Kollegen rund um den Globus profitieren unsere Kunden von Erfahrungswerten aus unseren weltweiten Projekten und Wartungsarbeiten. So wissen wir heute beispielsweise, dass das Kontrastmittel, das bei der Ultraschallprüfung von Zugachsen eingesetzt wird, rückstandslos entfernt werden muss, um stromführende Bauteile aus Kohlenstoff nicht zu kontaminieren. Das ist, wenn man es einmal entdeckt hat, gar keine große Sache. Solche Erfahrungen aus früheren Projekten helfen dabei, immer besser zu werden, Produkte sowie Abläufe kontinuierlich zu optimieren und Stillstände zu vermeiden.

Sehen Sie eine Veränderung der technischen Anforderungen bei Bahnprojekten? Und wie reagieren Sie darauf?

Pfeffer: Immer mehr Menschen wollen zur gleichen Zeit befördert werden – und das auch unter klimatisch extremen Situationen. Heute müssen Bauteile enorme Temperaturspannen aushalten. Dazu kommt der Kostendruck. Teure Stillstände gilt es daher unbedingt zu vermeiden. Hier ermöglicht unsere Analyse der Wartungsdaten eine großartige Möglichkeit, Probleme gar nicht erst entstehen zu lassen. Schließlich können unsere Systeme nicht einfach so an fertigen Bahnen getestet werden. Und wenn sie im Einsatz sind, müssen sie problemlos funktionieren. Um ungeplanten Stillstand zukünftig noch zuverlässiger verhindern zu können, arbeiten wir an intelligenten Systemen, die rechtzeitig vor dem Verschleiß wichtiger Bauteile warnen. So wie Ihnen Ihr Auto anzeigt, wann der Wagen wieder zur Inspektion muss.

 

Klicken Sie hier, um mehr über unsere Produkte für die Bahnindustrie zu erfahren!


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Ihr Ansprechpartner für diese Pressemitteilung ist:

Daniel Pfeffer

Strategic Business Area Managament Traction

Tel.: +49641-803 555
daniel.pfeffer@schunk-group.com

Hauptstraße 97
35435 Wettenberg
Germany

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