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Gelebte Arbeitnehmerorientierung
Schunk Group beschreitet neue Wege bei der Mitarbeiterqualifizierung
Mit einem in Mittelhessen einzigartigen Pilotprojekt startet die Schunk Group in das Jahr 2012. In Kooperation mit dem Netzwerk Nachqualifizierung Gießen – Lahn-Dill und dem bfw (Berufsfortbildungswerk) in Wetzlar-Garbenheim bietet das Technologieunternehmen Mitarbeitern ohne abgeschlossene Berufsausbildung ab sofort die Möglichkeit, eine mehrmonatige berufsbegleitende Nachqualifizierung mit IHK-Berufsabschluss zum Maschinen- und Anlagenführer zu absolvieren.
15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort Heuchelheim haben sich bereits für dieses Angebot entschieden, das die Schunk Group in enger Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat ins Leben gerufen hat. Für den Theorieunterricht stellt das Unternehmen seine Räumlichkeiten zur Verfügung, der Praxisteil wird ab August im bfw in Garbenheim stattfinden. Insgesamt umfasst die Nachqualifizierung 400 Stunden – ein hoher Zeitaufwand, der ausschließlich in der Freizeit geleistet wird und damit in hohem Maße die Motivation und das Engagement der Teilnehmer widerspiegelt.
„Dieses Projekt ist eine absolut neue Art der Kooperation in der Region, die es den Schunk-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermöglicht, ihre berufliche Perspektive zu verbessern“, freut sich Schunk-Betriebsratsmitglied Pietro Coladangelo. Ziel sei es, mit der Möglichkeit der Nachqualifizierung insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung an den mittelhessischen Schunk-Standorten zu leisten, an denen das Unternehmen rund 3.000 Mitarbeiter beschäftigt. „Als ein Unternehmen, das traditionell auf eine hohe Arbeitnehmerorientierung ausgerichtet ist, möchten wir unseren Beschäftigten die Chance geben, eine fundierte Metallausbildung zu erreichen“, so Personalleiter Steffen Friedrich. Auf diese Weise können die Teilnehmer den Herausforderungen des Arbeitslebens persönlich und fachlich besser begegnen und zukünftig für weitere Aufgaben innerhalb der Schunk Group zur Verfügung zu stehen. Diese Chance möchte auch Victor Otto ergreifen, dessen in Russland absolvierte Ausbildung in Deutschland nicht anerkannt wird: „Für mich spielt berufliche Sicherheit ein wichtige Rolle. Ich möchte gern eine in Deutschland abgeschlossene Ausbildung haben, mit der ich meine Qualifikation nachweisen kann“, so der Schunk-Mitarbeiter. Für Dr. Klaus-Jürgen Rupp, Berater beim Netzwerk Nachqualifizierung Gießen – Lahn-Dill, einem Verbundprojekt der ZAUG gGmbh und der GWAB mbH, übernimmt die Schunk Group durch ihre Vorreiterrolle in diesem Projekt eine außergewöhnliche Verantwortung. „Für uns ist dies ein wichtiges Referenzprojekt, um Nachqualifizierung als Perspektive für einen Berufsabschluss in der Öffentlichkeit noch bekannter zu machen“, betont er.
Die Schunk Group ist ein international agierender Technologiekonzern mit mehr als 60 operativen Gesellschaften und rund 8.500 Beschäftigten in 28 Ländern. Der Unternehmensverbund bietet ein breites Produkt- und Leistungsspektrum aus den Bereichen Kohlenstofftechnik und Keramik, Umweltsimulation und Klimatechnik, Sintermetalltechnik und Ultraschallschweißen. Für 2011 rechnet die Schunk Group mit einem konsolidierten Umsatz von über 900 Mio. Euro.
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Rodheimer Straße 59
35452 Heuchelheim
Telefon: 0641 / 608-1759
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daniela.grosche@schunk-group.com
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15 Schunk-Mitarbeiter nehmen die Herausforderung an und lassen sich berufsbegleitend zum Maschinen- und Anlagenführer qualifizieren
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